145 Jahre Gastfreundschaft

Das Hotel Silvretta setzte in seiner Geschichte immer wieder Massstäbe für die touristische Entwicklung des Kurortes Klosters. Klosters und Davos präsentieren sich heute als eine grosse, moderne und erfolgreiche Feriendestination. Der Grundstein zu diesem Erfolg wurde vor 150 Jahren gelegt, als am 8. Februar 1865 die ersten Wintergäste in Davos eintrafen. Dieses Datum gilt als Startschuss für den Wintertourismus in den Alpen.
Bereits 5 Jahre später baute der Hotelpionier Josias Mattli im benachtbarten Klosters ein Hotel, welches seinesgleichen suchte. 1870 waren Quellwasserleitungen auf allen Etagen, elektrische Beleuchtung und WC’s noch lange keine Selbstverständlichkeit. Das Hotel Silvretta konnte aber bereits diese Annehmlichkeiten vorweisen.
Doch gehen wir noch einmal 5 Jahre zurück ins Jahr 1865.

Wie alles begann...

Bis zum 8. Februar 1865 war Davos als Sommer-Höhenkurort bekannt - Klosters war ein unbekanntes Bergbauerndorf im oberen Prättigau. An jenem besagten Tag entstiegen vor dem  Rathaus Dr. Friedrich Unger und Hugo Richter aus Deutschland. Sie setzten ihre letzte Hoffnung in die Wirkung der Davoser Höhenluft. Alsbald begannen Unger und Richter, zum Erstaunen der Einheimischen, auf einem mit Brettern belegten Heu-Schlitten, Kur zu machen. Die Kur zeigte schon nach kurzer Zeit Erfolg und schon bald konnte man sie sogar auf dem Davosersee beim Schlittschuhlaufen beobachten.

 

 

Schlitteln verbindet

Ein Schlittenrennen verbindet Klosters und Davos. Das Schlitteln war die einzige Sportart, die bereits früh von den Einheimischen ausgeübt wurde, allerdings nur als Freizeitbeschäftigung. Der englische Schriftsteller und Kulturhistoriker John Addington Symonds lancierte 1883 das weltweit erste Internationale Schlittelrennen von Davos Wolfgang nach Klosters, das als „Symonds-Shield“ jährlich wiederholt wurde. Die Siegerehrung findet im dazumals führenden Hotel des Ortes statt - dem Hotel Silvretta.

Die Zeit der Bergbahnen

In Davos Klosters sind erstmals in der Geschichte des alpinen Wintersport Skifahrer bergauf gefahren statt hochgelaufen. Die 1931/32 erbaute Parsennbahn diente praktisch ausschliesslich dem Skitourismus. An Weihnachten 1934 wurde am Bolgen der erste Bügellift der Welt in Betrieb genommen. Im Jahre 1950 startet auch Klosters in die Bergbahnzeit mit dem Bau der Gotschnabahn, welche 1987 den modernen Bedürfnissen angepasst wurde.1965 wurde die Erschliessung der anderen Talseite mit dem Bau der Madrisa-Bahn begonnen.

 

...und im Hotel?

Das ursprüngliche Silvretta Hotel galt über ein Jahrhundert lang als Flagschiff der Klosterser Hotellerie bis anfangs der 1980er Jahre das Gebäude den wechselnden Ansprüchen der Gäste nicht mehr genügen konnte. 1985 schliefen die letzten Gäste in der "altehrwürdigen Dame Silvretta".
Danach wurde es vordergründig ruhig, um die Gebäude an der Klosterser Landstrasse. Denn im Hintergrund liefen Verhandlungen um einen Verkauf der Liegenschaft und mit Ulrich B. Erpenbeck konnte ein Investor gefunden werden, der sich für den Abriss und einen kompletten Neubau nach den neusten Gästebedürfnissen entschied. 1988 wurde mit dem Bau des Silvretta Parkhotels begonnen und am 20. Dezember 1990 wurde das Hotel mit 90 Zimmern, weiteren Eigentumswohnungen, diversen Restaurants und Bade-/Wellnessbereich feierlich eröffnet.

 

25 Jahre Silvretta Parkhotel

Seit dem sind bereits wieder über 25 erfolgreiche Jahre vergangen und noch heute entspricht das Hotel dank fortwährender Investitionen und Anpassungen an die sich wandelnden Ansprüche den Bedürfnissen einer anspruchsvollen, sportlich aktiven Klientel, die sich gleichzeitig gerne kulinarisch verwöhnen lässt. Ulrich B. Erpenbeck, der im Jahr 2014 seinen 80. Geburtstag feiern konnte, hat bereits vor einigen Jahren das Ruder an die zweite Generation übergeben. Erpenbecks Tochter Ulrike und Sohn Christian führen gemeinsam das Hotel im Sinne des Vaters, der noch heute fast täglich im Betrieb ist und als Rat- und Ideengeber fungiert.